Fortbildungsakademie
PAINT & DRINK - die Malsession!
Mit "Paint & Drink" gehen wir der Lust auf Künstler*innen nach, lassen uns für unsere eigene Künstler*innen-Ader inspirieren und schöpfen aus unseren kreativen Quellen. Alle interessierten andere Menschen sind selbstverständlich ebenfalls herzlich willkommen!
Auch im kommenden Sommersemester laden wir wieder zu unseren Paint + Drink Abenden ein. Jeder Termin ist einer lebenden abstrakten Künstlerin aus einem anderen Teil der Welt gewidmet. Ihre Arbeiten dienen nicht als Vorlage, sondern als Inspiration: für Farbe, Prozess, Bewegung und inneres Erleben.
Paint + Drink ist ein offenes Format – ohne Leistungsanspruch, ohne Vorkenntnisse.
Im Mittelpunkt stehen das eigene Gestalten, das Experimentieren mit Materialien und der Austausch in entspannter Atmosphäre.
Paint + Drink verbindet kreatives Gestalten, Begegnung und Leichtigkeit.
Es geht nicht um Technik oder Können, sondern um das Erleben von Farbe, Form und Prozess – begleitet von einem Glas, Gesprächen und einer offenen Atmosphäre.
Ort: Institut für Mal- und Gestaltungstherapie
Anmeldung: Begrenzte Plätze – Anmeldung ausschließlich über E-mail: office@mgt.or.at
Mary Weatherford (USA) | 12.3.2026
Mary Weatherford (geb. 1963)
Mary Weatherfords Malerei ist kraftvoll, sinnlich und unmittelbar. Sie verbindet intensive Farbfelder mit Licht – oft durch den Einsatz von Neon – und schafft Werke, die nicht nur gesehen, sondern körperlich erfahren werden. Farbe ist bei ihr Erinnerung, Zeit und Emotion zugleich.
An diesem Abend laden wir dazu ein, Farbe als lebendige Erfahrung zu erkunden: als Ausdruck von Stimmung, Bewegung und innerem Raum.
Die Anmeldung ist ausschließlich per Mail unter office@mgt.or.at möglich.
Gemma Smith (Australien) | 14.4.2026
Gemma Smith (geb. 1978)
Mary Weatherfords Malerei ist kraftvoll, sinnlich und unmittelbar. Sie verbindet intensive Farbfelder mit Licht – oft durch den Einsatz von Neon – und schafft Werke, die nicht nur gesehen, sondern körperlich erfahren werden. Farbe ist bei ihr Erinnerung, Zeit und Emotion zugleich.
An diesem Abend laden wir dazu ein, Farbe als lebendige Erfahrung zu erkunden: als Ausdruck von Stimmung, Bewegung und innerem Raum.
Die Anmeldung ist ausschließlich per Mail unter office@mgt.or.at möglich.
Mali Morris (UK) | 19.5.2026
Mali Morris (geb. 1945)
Mali Morris zählt zu den prägenden Stimmen der abstrakten Malerei in Großbritannien. Rhythmus, Linie, Wiederholung und innere Ordnung sind zentrale Elemente ihrer Arbeiten. Ihre Bilder wirken ruhig und zugleich in Bewegung – wie visuelle Kompositionen.
Ein Abend für alle, die Rhythmus, Struktur und Konzentration im eigenen Gestaltungsprozess erforschen möchten.
Die Anmeldung ist ausschließlich per Mail unter office@mgt.or.at möglich.
Rana Begum (Bangladesch) | 18.6.2026
Rana Begum (geb. 1977)
Rana Begums Werke bewegen sich zwischen Malerei, Objekt und Raum. Mit reduzierten Formen, Licht und Farbe schafft sie Arbeiten, die sich je nach Blickwinkel und Wahrnehmung verändern.
Dieser Abend lädt zu Achtsamkeit, Stille und feiner Wahrnehmung ein – zu einem Gestalten, das weniger tut und mehr wahrnimmt.
Die Anmeldung ist ausschließlich per Mail unter office@mgt.or.at möglich.
FORTBILDUNGSSEMINARE
Liu Wei (China) | 30.6.2026
Liu Wei (geb. 1977)
Liu Wei beschäftigt sich in seiner Malerei mit Wandel, Verdichtung und Auflösung – Themen, die aus urbaner Erfahrung und gesellschaftlicher Transformation entstehen. Seine Werke sind vielschichtig, offen und voller Bewegung.
Zum Abschluss des Sommersemesters widmen wir uns dem Thema Transformation – dem Übergang, dem Loslassen und dem Entstehen von Neuem.
Die Anmeldung ist ausschließlich per Mail unter office@mgt.or.at möglich.
FORTBILDUNGSSEMINARE
MGT mit Menschen mit Behinderung
Grenzen und Ausgrenzung erleben Menschen mit Behinderungen täglich. Beziehungsabbrüche und Fremdbestimmung sind Alltag. Gemäß der Prämisse „Jeder kann malen!“ gilt es, bei den Kompetenzen, nicht bei den Defiziten anzusetzen. Emotionales Erleben, ICH-Stärkung, mehr Selbstwirksamkeit und Autonomie sind das Ziel.
Durch mal- und gestaltungstherapeutische Übungen einen spielerischen und lustvollen Zugang zu den eigenen Gefühlen erfahren, dafür einen Ausdruck zu finden, neue Handlungsmöglichkeiten entdecken, die eigene gestalterische Freiheit kennenzulernen, Fähigkeiten und Talente entdecken und dadurch eine ICH-Stärkung zu erleben, die im Alltag hilfreich ist. Spuren hinterlassen, sichtbar sein und dadurch die eigene Biografie selbstwirksam gestalten können. Welche Übungen dafür speziell hilfreich sein können, worauf im Setting mit behinderten Menschen besonders geachtet werden soll, ist Inhalt dieses Seminars.
Leitung: Monika Braterschofsky (Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Lehrsupervisorin, Klinische Kunsttherapeutin, Dipl. Sozialbetreuerin Behindertenbegleitung)
Termin:
Sa., 7. Februar 2026: 14:00-20:00 Uhr
So., 8. Februar 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Graz | Schöckelstraße 43, 8045 Graz
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Material-Technik-Labor: Maske und Identität
Masken sind geheimnisvoll und faszinierend - sie können verbergen und gleichzeitig entlarvend sein. Eine Maske verbirgt das (wahre) Gesicht; mit ihrer Hilfe verwandelt sich der Träger in eine andere Figur. Dabei muss man unterscheiden, ob der Träger die Maske belebt, also eine eigene Figur entwirft, oder ob die Maske eine eigene Wesenheit darstellt, der sich der Träger „unterwirft“ – diese Grenzen verlaufen oft fließend. Die Gestaltung der Maske ist der Beginn der Auseinandersetzung mit dem Selbstbild und leitet einen schöpferischen Prozess ein. Wer bin ich, wie sehe ich mich, wie sehen mich die anderen, wie möchte ich sein? Die gestaltete Maske kann tiefe Einblicke in verborgenen Seiten öffnen und ermöglicht dem Selbst, sich in einer anderen, neuen Weise zu erfahren. ei der Gestaltung der eigenen Maske begibt sich der Gestaltende auf Spurensuche nach verborgenen Zügen seines Wesens.
Leitung: Barbara Aschenbrenner (Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Lehrsupervisorin, Theaterwissenschafterin, Kommunikationsberaterin, Kultur- und Bildungsmanagerin)
Termin:
Sa., 14. Februar 2026: 14:00-19:30 Uhr
So., 15. Februar 2026: 9:00-16:00 Uhr
Ort: Online | Workface: zoom
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Ressourcen aus dem Familiensystem
Die ersten Beziehungserfahrungen werden vorwiegend in der Familie gemacht. Sie prägen das Erleben, das Verhalten, die Identität und die folgenden Beziehungen eines Menschen dauerhaft. Die Familie, mit ihren Ressourcen und Mängeln, spielt also eine zentrale Rolle für jedes Individuum. Die Genogrammarbeit, in der gemeinsamen Reflexion zwischen Klient*in und Therapeut*in, ermöglicht tiefe Einblicke in das Wesen eines Familiensystems, deren Regeln und Ordnungen, in förderliche und hinderliche Anteile. Die bewusste Reflexion der Geschichte der Angehörigen und Ahnen, deren Wünsche, Nöte und Handlungen, sowie Akzeptanz und Annahme helfen hinderliche Verhaltensmuster zu identifizieren und neue, befreiende Handlungsmuster zu entwickeln.
Leitung: Karin Dreier (Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Lehrsupervisorin, Systemische Psychotherapeutin)
Termin:
Sa., 21. Februar 2026: 15:00-20:00 Uhr
So., 22. Februar 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Graz | Schöckelstraße 43, 8045 Graz
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Paarberatung mit MGT-Methoden
Eine glückliche Beziehung zu haben, wünschen sich viele Menschen. Nachdem die erste Verliebtheit abgeklungen ist, kehrt der Alltag oft schneller als gewünscht in die Beziehung. ein. Plötzlich entspricht der Andere nicht mehr den eigenen Erwartungen. Gegenseitige Vorwürfe, Auseinandersetzungen und Streit sind die Folge. Die Liebe tritt in den Hinter- und oft alte (negative) Beziehungsdynamiken in den Vordergrund. MGT unterstützt dabei, sich als Paar wieder zu finden und neu zu entdecken, sich ohne vieler Worte wieder zu verstehen und die gemeinsame Beziehung aus einer tieferen Ebene herauszugestalten. Der kreative Ausdruck ist dabei eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich auf einer neuen Ebene kennen und verstehen zu lernen um eine gestärkte und liebevolle Begegnung mit dem Partner wieder zu ermöglichen.
Leitung: Bettina-Yvonne Krautberger (Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Lehrsupervisorin, Klinische Kunsttherapeutin, MGT-Lehrbuch-Co-Autorin, Redakteurin der Fachzeitschrift *gestaltungsprozesse, Dipl. Paarberaterin, zert. Trauerbegleiterin (BAT), Malermeisterin, Bildhauerin)
Termin:
Fr., 27. Februar 2026: 11:00-20:00 Uhr
Sa., 28. Februar 2026: 09:00-12:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Wien | Werdertorgasse 12/3, 1010 Wien
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Resonanzbildmethode und Bildbetrachtung
In diesem Seminar vertiefen wir uns in das Thema Bildbetrachtung mit dem Schwerpunkt Selbstwahrnehmung / Fremdwahrnehmung. Innerpsychische Dynamiken beeinflussen unsere Wahrnehmung teilweise erheblich und es kommt zu Verzerrungen. Als methodische Grundlage dient uns die Resonanzbildmethode nach Gisela Schmeer. Mittels des Resonanzbildes können wir unbewusste Gruppenprozesse für den Erkenntnisprozess der Malerin/des malers nutzen. Das führt zu neuen Wahrnehmungen, welche den therapeutischen Prozess entscheidend beeinflussen können.
Literaturempfehlung für alle Resonanzbildmethodenseminare:
Gisela Schmeer: Die Resonanzbildmethode - Visuelles Lernen in der Gruppe, Klett-Cotta Verlag
Gisela Schmeer: Ein Leben - eine Lehre, Erato Verlag
Leitung: Erwin Bakowsky (Dipl. Lebens- und Sozialberater, MGT-Lehrtherapeut, MGT-Lehrsupervisor, Dipl. Sozialarbeiter)
Termin:
Sa., 28. Februar 2026: 14:00-20:00 Uhr
So., 01. März 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Graz | Schöckelstraße 43, 8045 Graz
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Visionsarbeit
Wer kennt das nicht? Visionen sind oftmals schwierig zu verwirklichen. Das liegt an äußeren aber auch inneren Faktoren. Obwohl es oft den Wunsch nach Veränderung im privaten oder beruflichen Bereich gibt, geht man die eigenen Visionen nicht an. Manchmal fehlt der Mut, manchmal scheint der Weg voller Hindernisse, manchmal gibt es starke Kritik von außen, manchmal packen einen die eigenen Zweifel, manchmal… Die Reihe der Begründungen, warum es denn nun nicht geht scheint endlos zu sein. Die Verwirklichung einer Vision benötigt Klärung der Ausgangslage, der Motivation und der Realisierungchance.
Visionsarbeit anhand des 5-WELTEN- MODELLs schafft Klarheit und erarbeitet Lösungen für Blockaden und mögliche Hindernisse. Der Coache findet Unterstützung, um seine widersprüchlichen Gedanken und Emotionen zu ordnen. Innere und äußere Kritiker können hinterfragt werden. Es findet eine Klärung der Visionen, Ziele sowie eine Bewertung der Sinnhaftigkeit des beruflichen Veränderungsimpulses statt.
Leitung: Erwin Bakowsky (Dipl. Lebens- und Sozialberater, MGT-Lehrtherapeut, MGT-Lehrsupervisor, Dipl. Sozialarbeiter)
Termin:
Sa., 7. März 2026: 14:00-20:00 Uhr
So., 8. März 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Graz | Schöckelstraße 43, 8045 Graz
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Stilrichtungen der Kunst aus der Sicht der Typologie nach C.G. Jung
In diesem Seminar begeben wir uns auf eine faszinierende Spurensuche nach der Verbindung zwischen künstlerischen Ausdrucksformen und der psychologischen Typologie nach C. G. Jung. Wie spiegeln sich die vier Bewusstseinsfunktionen, Denken, Fühlen, Empfinden und Intuieren, in den Stilrichtungen der Kunst wider? Und was verrät unsere persönliche Vorliebe für bestimmte Stile über unsere typologischen Ausrichtungen, Schattenaspekte und ICH-Stärken? Anhand bedeutender Werke von Künstlerinnen wie Louise Bourgeois, Meret Oppenheim, Marina Abramović oder Georgia O’Keeffe erkunden wir nicht nur kunsthistorische Entwicklungen, sondern auch psychologische Dimensionen der Gestaltung. Die verschiedenen Kunststile, von Kubismus über Expressionismus bis Surrealismus und Konzeptkunst, werden in Bezug zur inneren Orientierung des Menschen gestellt. Ziel dieses Seminars ist es, die Teilnehmenden zu einer differenzierten Wahrnehmung künstlerischer Ausdrucksweisen zu führen, die eigene typologische Prägung zu reflektieren und neue gestalterische Zugänge im kreativen Prozess zu erproben. Dieses Seminar richtet sich an alle, die ihre therapeutische, künstlerische oder pädagogische Praxis durch die Brille der analytischen Psychologie vertiefen und mit schöpferischer Frische erweitern möchten.
Material /Technik: Eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit Farben, Formen und Stilen eröffnet neue Sichtweisen auf das ICH im Spannungsfeld zwischen Bewusstsein und Unbewusstem.
Leitung: Bettina-Yvonne Krautberger (Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Lehrsupervisorin, Klinische Kunsttherapeutin, MGT-Lehrbuch-Co-Autorin, Redakteurin der Fachzeitschrift *gestaltungsprozesse, Dipl. Paarberaterin, zert. Trauerbegleiterin (BAT), Malermeisterin, Bildhauerin)
Termin:
Sa., 14. März 2026: 14:00-20:00 Uhr
So., 15. März 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Online | Workface: zoom
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Grundlagen: Bild- und Symbolarbeit
Die ersten Beziehungserfahrungen werden vorwiegend in der Familie gemacht. Sie prägen das Erleben, das Verhalten, die Identität und die folgenden Beziehungen eines Menschen dauerhaft. Die Familie, mit ihren Ressourcen und Mängeln, spielt also eine zentrale Rolle für jedes Individuum. Die Genogrammarbeit, in der gemeinsamen Reflexion zwischen Klient*in und Therapeut*in, ermöglicht tiefe Einblicke in das Wesen eines Familiensystems, deren Regeln und Ordnungen, in förderliche und hinderliche Anteile. Die bewusste Reflexion der Geschichte der Angehörigen und Ahnen, deren Wünsche, Nöte und Handlungen, sowie Akzeptanz und Annahme helfen hinderliche Verhaltensmuster zu identifizieren und neue, befreiende Handlungsmuster zu entwickeln.
Leitung: Erwin Bakowsky (Dipl. Lebens- und Sozialberater, MGT-Lehrtherapeut, MGT-Lehrsupervisor, Dipl. Sozialarbeiter)
Termin:
Sa., 14. März 2026: 14:00-20:00 Uhr
So., 15. März 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Graz | Schöckelstraße 43, 8045 Graz
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Ressourcen aus dem Familiensystem
Die ersten Beziehungserfahrungen werden vorwiegend in der Familie gemacht. Sie prägen das Erleben, das Verhalten, die Identität und die folgenden Beziehungen eines Menschen dauerhaft. Die Familie, mit ihren Ressourcen und Mängeln, spielt also eine zentrale Rolle für jedes Individuum. Die Genogrammarbeit, in der gemeinsamen Reflexion zwischen Klient*in und Therapeut*in, ermöglicht tiefe Einblicke in das Wesen eines Familiensystems, deren Regeln und Ordnungen, in förderliche und hinderliche Anteile. Die bewusste Reflexion der Geschichte der Angehörigen und Ahnen, deren Wünsche, Nöte und Handlungen, sowie Akzeptanz und Annahme helfen hinderliche Verhaltensmuster zu identifizieren und neue, befreiende Handlungsmuster zu entwickeln.
Leitung: Karin Dreier (Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Lehrsupervisorin, Systemische Psychotherapeutin)
Termin:
Sa., 28. März 2026: 14:00-20:00 Uhr
So., 29. März 2026: 8:30-16:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Wien | Werdertorgasse 12/3, 1010 Wien
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at
Masken(bau) und Maskenspiel mit MGT-Methoden
„Eigentlich bin ich ganz anders - aber ich komme so selten dazu“ (Ödön von Horvath)
Masken sind be-seelt. Die Maske in ihrer äußeren Form repräsentiert innere Seelenbilder. Über die Gestaltung der Maske (Maskenbau) und das anschließende Bespielen der Maske in der Interaktion öffnet sich ein neuer potenzieller Raum für Entfaltungs- und Wandlungsprozesse. Schon die Gestaltung der Maske ist der Beginn der Auseinandersetzung mit dem Selbstbild und der Identitätsentwicklung. Auf der Spurensuche nach verborgenen, geliebten oder auch verdrängten Anteilen entsteht ein neues Gesicht unter unseren Händen. Um sich dem neuen Maskenwesen anzunähern, ihm Charakter und Ausdruck zu verleihen, sind das Wahrnehmen des Materials, die Ausfertigung und auch die Bemalung der Maske wichtige Aspekte für den Gestaltungsprozess.
Verschiedene Techniken aus dem Maskenbau, die ich aus meiner Praxis vorstellen möchte, lassen Masken mit den unterschiedlichsten Funktionen entstehen - sie können beschützen, belustigen, verzaubern, verschrecken, verändern oder vortäuschen. Technik & Material: Das archaische Arbeiten mit dem Medium Ton, Kaschieren des Tonkerns mit verschiedenen Materialien, Masken aus Papier und Pappe geformt, Abformungen mit Gipsbandagen, Gestaltung mit Materialien aus der Natur etc. erwecken neue Wesen, Charaktere, Kraft(tiere), Archtetypen, Fabelwesen „scheinbar zum Leben.“
Die Maske schafft eine Beziehung zwischen dem Menschen, der sie trägt und dem Wesen, das sie darstellt. Die Maske ist das was sie darstellt und gleichzeitig verbirgt. Die Interaktion (verbal, nonverbal oder in Verbindung mit Musik oder Tanz) wird durch die Improvisation mit der Maske und ihrem emotionalen Ausdruck verstärkt. Durch die individuelle Maskierung verwandelt sich der/die Darsteller:in in ein anderes Wesen und schlüpft in eine andere Identität. Im therapeutischen Maskenspiel können neue Rollen und Haltungen spielerisch und lustvoll erprobt werden, Ressourcen und Persönlichkeitsanteile neu entfaltet werden.
Leitung: Karin Schön-Kopriva (Mal- und Gestaltungstherapeutin, Lebens- und Sozialberaterin, Maskenbildnerin, Künstlerin, MGT-Lehrtherapeutin, MGT-Ausbildungssupervisorin)
Termin:
Fr., 29. Mai 2026: 10:00-20:00 Uhr
Sa., 30. Mai 2026: 8:30-12:00 Uhr
Ort: Seminarinstitut Wien | Werdertorgasse 12/3, 1010 Wien
Kosten: EUR 325,-
Anmeldung: office@mgt.or.at