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Systemisch-Kunsttherapeutische Supervisionsausbildung

5 Seminarblöcke von Oktober 2021 - März 2022, 110 EH

Systemische Supervision berücksichtigt das Denken und Handeln in vernetzten Bezügen. Dies bedeutet, dass das Verhalten und Erleben von Menschen nur zu verstehen ist, wenn auch der Kontext, innerhalb dessen sich dies vollzieht, mitberücksichtigt wird. In der Supervision wird mit dem Hintergrund des systemischen Weltbildes deshalb vor allem darauf geachtet, in welche Rahmenbedingungen der/die SupervisandIn bzw. das Team eingebettet ist, welche Interaktionsebenen mit welchen Zielvorstellungen  aktuell sind und mit welchen Aufträgen die BeraterIn betraut ist.

Mit Hilfe von mal- und gestaltungstherapeutischen Interventionen kann Systemisch-Kunsttherapeutische Supervision dort ansetzen, wo Sprache alleine nicht mehr Ziel führend und Lösung findend ist. Über bildnerische und kreative Methoden ist es möglich, neben dem Gespräch, eine neue Ebene hinzuzuziehen, um Zugang zu kompetenten inneren Bildern von Lösungen und neuen Visionen zu bekommen.

Der Fokus einer ressourcenorientierten Vorgangsweise mit mal- und gestaltungstherapeutischen Interventionen unterstützt diesen stärkenden Perspektivenwechsel. Die jeweilige Gestaltungsebene eröffnet weitere Handlungsmöglichkeiten, sowie eine Aktivierung der eigenen Kreativität, vor allem in der Umsetzung im Arbeitsalltag.

 Inhalte und Methoden 

Wir arbeiten mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden neben den sprachlichen Elementen, um die Dinge leichter und schneller „auf den Punkt“ zu bringen.

Zu den angewandten Supervisionsmethoden gehören prozessorientierte Zielarbeit, Auftrags- und Kontextklärung, zirkuläre, lösungsorientierte  und systemische Fragen, ein strategischer Supervisionsverlauf, Ressourcenarbeit, Reframing, die Arbeit mit Familienbrett und Skulpturen, Organigrammen und Genogrammen, Verwandlung von Blockaden,  der Einsatz von Ritualen, Geschichten und Metaphern immer in Verbindung mit mal- und gestaltungstherapeutischen Methoden.

 Zielgruppe 

PsychotherapeutInnen, Mal- und GestaltungstherapeutInnen, KunsttherapeutInnen, Lebens- und SozialberaterInnen,  OrganisationsberaterInnen, SupervisorInnen und Personen aus dem psychosozialen Bereich, die Supervision als zusätzliches Angebotsprofil anbieten möchten.

Zertifikat 

Die Fortbildung befähigt Lebens- und SozialberaterInnen Supervision unter anderem für LSB_AusbildungskanditatInnen nach der Verordnung BGB2 vom 14.2.2003 anzubieten. Sonst ist das Arbeitsfeld Supervision ein freier Markt, der selbständig genutzt werden kann. Nach Abschluss der  Fortbildung wird ein Zertifikat mit dem Stundenumfang gemäß obiger Verordnung  von 100 EH überreicht.

 Persönliche Informationsgespräche mit Karin Dreier jederzeit möglich!

Als Orientierung bieten wir ein kostenloses Gespräch von 30 min in Wien, Graz bzw. über Skype an, das verpflichtend für die Teilnahme ist. Terminvereinbarung bei Karin E. Dreier.

Für AbsolventInnen der Mal- und Gestaltungstherapieausbildung ist dieses Gespräch nicht erforderlich.

KursleiterIn

Karin Dreier

Veranstaltungsart

Supervisionsausbildung

Ort

MGT Seminarinstitut Wien
Werdertorgasse 12/3, 1010 Wien

Datum / Zeit

08.–09.10.2021 / 11:00–12:00 Uhr
02.–04.12.2021 / 11:00–12:00 Uhr
13.–15.01.2022 / 11:00–12:00 Uhr
18.–19.02.2022 / 11:00–12:00 Uhr
10.–12.03.2022 / 11:00–12:00 Uhr

Preis

€ 2.520,00

Freie Plätze

8

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Unsere Seminare bieten:

  • Ausbildung der Methode Mal- und Gestaltungstherapie
  • Ausbildung zur Lebens- und Sozialberatung
  • Upgrade-Ausbildungen für AbsolventInnen
  • Ausbildung zur Systemisch-Kunsttherapeutischen Supervision
  • Fortbildungreihen
  • einzelne Fortbildungen
  • Anrechenbarkeit bei diversen Fortbildungsseminaren als Selbsterfahrung für das Psychotherapeutische Propädeutikum.

Insgesamt wird unsere Methode sehr praxisorientiert vermittelt und Sie erhalten bei jedem Seminar ein Skriptum. Der theoretische Hintergrund ist die Tiefenpsychologie von C.G.Jung und Systemische Methoden.

Das MGT-Seminarinstitut ist eine vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur anerkannte Erwachsenenbildungseinrichtung (lt. Verordnung BGBL II Nr.409/2002 § 1, Abs. 2)
Das Institut ist auch in das Ö-Cert-Verzeichnis aufgenommen, welches das höchste Qualifizierungsmerkmal in Österreich ist und alle bestehenden Förderungen ermöglicht.

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